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2 - 12/2001

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Oberschlesischer Komponist J.G.G�rlich:
- deutsch-polnischer Br�ckenbauer

Die rheinische Wahlheimat feiert nach

Mit der versp�teten Matinee-Veranstaltung ehrte die Stadt Haan/Rhld den hier lebenden ober-schlesischen Komponisten, mgr Joachim Georg G�rlich zu dessen 70.Wiegenfeste.

Nahezu 80 Personen, die teils aus der Ferne der Einladung gefolgt waren, f�llten den Kammer-saal an der Adlerstrasse am 11. Nov. um 11.Uhr. In Anwesenheit der Stadtoberen er�ffnete die Kulturausschussvorsitzende Frau Marlene Altmann die Kulturveranstaltung der Stadt.

Kardinalerzbischof Joachim Meisner sandte besonderen Segen Gottes.

Die Geburtsstadt Oberglogau (Oberschlesien) war vertreten durch den einstigen Stadtdirektor Werner Ottinger. Es kamen auch viele polnische G�ste. Pr�sent war die polnische Presse und das Ereignis wurde f�r das Archiv des Oberglogauer Regionalmuseums gefilmt.

Stark vertreten war auch der „Westdeutsche Autorenverband“ (WAV) D�sseldorf mit seinem ganzem Vorstand an der Spitze.

F�r die musikalischen Darbietungen sorgte die Lodzer Sopranistin Agnieszka Battelli (Polen), sowie die Dozenten des „Ausbildungsmusikcorps der Bundeswehr“ in Hilden, Georg Elsenberg (Fagott) und Karl-Heinz Runkel (Klavier).

Bereits gedruckte Kurzgeschichten lasen Filius Artur-Joachim und Enkel Vincent G�rlich (9). Die Kurzgeschichten fussten auf Begegnungen mit polnischen Menschen im heutigen Ober-schlesien.

Der Auftakt begann mit dem Lied „Brief eines Gefangenen“ des ber�hmten Vertreters der polnischen „Liebeslyrik“ Konstanty Ildefons Ga�czynski, Mith�ftling des Schwiegervaters von G�rlich im KZ Dachau. Die deutsche �bersetzung hatte die Ratiborerin Prof. Ursula Krysta-Pendziollek vorgenommen. Der „Brief“ selbst war in der Breslauer Studienzeit komponiert und seiner Braut Krystyna gewidmet worden.

J.G. G�rlich f�hrte selbst durch die Matinee. Seine Klaviersuite „Geliebtes Oberglogau-Gru� an die Hotzenplotz“ geh�rte nebst dem „Rondo f�r Fagott“ zu den beiden Urauff�hrungen.

Mit Ausnahme von Chopin waren die Lieder alle nach Texten zeitgen�ssischer deutscher Lyriker komponiert worden u.a. von Minne v. Lipinsky, der Witwe des oberschlesischen Literaturpreis-Tr�gers Hans v. Lipinsky-Gottersdorf.

Man h�rte die zehn G�rlich Kompositionen mit Vergn�gen.

Auch die Minisuite wurde als musikalischer Lebenslauf des Komponisten, mit summendem Publikums im Saal, nach Motiven des oberschlesischen Liedes mit polnischen Worten: „.drobny deszczyk pada..“ als einheimisches Lied: “W Mochowie na �awie �ona �ciska�a mie” - im slavisch-oberschlesischen Dialekt warm angenommen.

Zum Schluss gab es frenetischen Beifall und viel Blumen f�r den Jubilar und Darbietende.

Am Rande der Matinee wurde bekannt, dass das Amtmagazin von Oberglogau „Zycie G�ogo-wka“, sowie die Kreiszeitung von Neustadt und Krappitz der Stadtv�ter der G�rlich�schen Geburtstadt aufforderten, diesen zum Ehrenb�rger zu k�ren. Eine B�rgergruppe hat bereits eine Eingabe gemacht. „Der deutsche Komponist und Journalist sei ein Mittler und Europ�er“ - hei�t es da in Polnisch.

Haan/Rhld ist die Partnerstadt von Guttentag und Loben. Im Kreisgebiet leben sehr viele Ostdeutsche, voran Oberschlesier, deren Kulturzentrum sich in Ratingen befindet.

Es ist schon ein Ph�nomen, nach 32 Jahren, weiter mit der alten Heimat so verbunden zu sein, wenn hier in Deutschland, im Lande der Konsum, so viele lukrativen Versuchungen an viele Leute warten. Wussten die aus Ratingen, dass solchen Komponist in der N�he wohnt?

Mit den folgenden G�rlichs Werken wurden das erste Mal in Deutschland, in seiner neuen Heimat, nach 32 Jahren, in Haan, f�r alle Einwohner musiziert:

Brief eines Gefangenen
Ich schreie wie im Traum
Rondo
Deine Pupille ist Blau
Gru� an die Hotzenplotz
Es war eine rote Rose
Chanson
Serenade

ein Lied f�r Sopran und Klavier
ein Lied f�r Sopran und Klavier
f�r Fagott und Klavier
ein Lied f�r Sopran uns Klavier
eine Minisuite f�r Klavier
ein Lied f�r Sopran und Klavier
f�r Sopran und Klavier
f�r Sopran, Fagott und Klavier

Text: K.I.Galczynski
Text: M.v.Lipinsky

Text: H.J.Becher

Text: H.J.Becher
Text: W.Diedrich
Text: H.J.Becher.

Alle die Texte habe die WAV-Mitglieder geschrieben. Und die Texte zu den Kurzgeschichten:

  • „Zwei alte Adelsfr�ulein“

  • „Die b�hmische Geige meines polnischen Schwiegervaters“ von J.G. G�rlich.

Es war sein wichtiger oberschlesischer Einsatz f�r die rheinische Wahlheimat.
Wir danken Dir, unser WAV - 1.Vorsitzender, Herr Joachim Georg G�rich,.
Wir hoffen, es war nicht das letzte Mal, dass Du ein Konzert gegeben hast.

Peter Karl Sczepanek

WAV-D�sseldorf,
BHG-Plesser Land e.V.
Pan-Europa-Unia-Silesia - Ratibor

Monheim/Rh, den 16.11.2001




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