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11_02/2003

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Europ�ische Stra�en in Polen, Schlesien und im Plesser Land O/S

Schon vor einem Jahr am 17.1.2002 erschien in der polnische Sprache ein Artikel: „Europejskie drogi w Polsce. �l�sku i na Ziemi Pszczy�skiej“ in www.EchoSlonska.com . Jetzt auch in deutscher Sprache:

W�hrend der sch�nen Weihnachtszeit erinnerten wir uns, was jedes Jahr unsere Ch�re singen:

Markt und Stra�en steh�n verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschm�ckt,
Tausend Kindlein steh�n und schauen,
Sind so wunderstill gegl�ckt.
Joseph von Eichendorff

Es klingt so romantisch, was unser oberschlesischer Dichter aus Ratibor geschrieben hatte. Gut angelegte und gebaute Stra�e f�hren, und es stimmt, zum wirtschaftlichen Fortschritt, zum kulturellen Reichtum. Wie aber kann ein Fortschritt herbeigef�hrt werden, wenn der Zustand jener Fahrwege in Polen in einem erb�rmlichen Zustand war und ist, und ihre Zahl nicht ausreicht?

Der gr��te Teil der Stra�en und Fahrwege, vorwiegend in Oberschlesien ist mit dem Bau und der weiteren Entwicklung oberschlesischer Industrie in der II. H�lfte des XIX. Jahrhunderts verbunden. Nach dem Ende des I. Weltkrieges wurden die neuen Strassen weiterhin ausgebaut und modernisiert, denn die Zahl der Autos, die sich auf den Stra�en bewegten, wuchs von Jahr zu Jahr. Gro�e Aufmerksamkeit wurde in dieser Hinsicht den oberschlesischen Stra�en, besonders im Plesser Kreis geschenkt. Heute gelten sie als die besten in ganz Polen. Hier f�hren die Stra�en strahlenartig in alle Richtungen. Sie verbinden unmittelbar viele St�dte, nicht nur in Polen. Daher verwundert nicht, dass die Plesser Heimat, und vor allen Tichau gro�en wirtschaftlichen Fortschritt aufzuweisen hat.

In meinem Buch „Oberschlesien – anders“ oder „Oberschlesien in den Farben der Zeit“, herausgegeben im Jahre 1997 hob ich bereits hervor, dass gute und regelm��ig gepflegte Stra�en, die Grundlage des wirtschaftlichen Vorkommens einer jeden Region darstellt. Es ist kein Geheimnis, dass Ortschaften, die sich unmittelbar an Stra�en und Autobahnen befinden, einen weit gr��eren Wohlstand aufzuweisen haben, als solche, die in „Wald und Feld“ aufgebaut sind.

Es gibt aber nichts Schlechtes was sich nicht zum Guten wenden lie�e. In jenen abseits gelegenen Ortschaften hat sich eine eigenartige Menschenart gebildet voller Selbstbewusstsein, Hartn�ckigkeit und mit eisernem Willen,die langsam aber sicher die Ziele erreichen. Jene Menschen h�ngen mit Treue an alte Traditionen wie einst ihre Vorfahren.

Als Beispiel daf�r kann hier die Stadt Pless und die Umbebung in Oberschlesien zeigen, die einst in Wald und Feld gelegen hatte, durch Aufbau der oberschlesischen Industrie und eines neuzeitlichen Stra�ennetzes es heute zu einem ansehnlichen Wohlstand gebracht hat.

Als die Plesser Erde von „Knia�“ – F�rst von Teschin im 1517 Jahre den Habsburgen Thurzo und dann dem von Promnitz verkauft wurde, f�hrten aus ganz Europa die Wege nach Ple�, zumal vor hundert Jahren, als der Name noch leuchtete. Die Familien sind uns in Breslau, Sograu/Lausitz, Ple�, Tichau, Tarnowitz und Biskupitz bekannt, wo z.B. in Biskupitz (Hindenburg) im XVI Jh. Bleigrube besa�. Es fing die �ra der industriellen Erschlie�ung an. Magnaten und Bisch�fe aus Niederschlesien, �sterreich und Ungarn, wie Thurzo, Promniz, Schaffgotsch, Donnersmarck oder Fugger besa�en gro�e Verm�genswerte zwischen Bielitz, Teschin, Ple�, Tarnowitz, Beuthen: Gruben, Schmieden, Gew�sser, Goldbergwerke. Und sie bauten schon damals neue Verbindungswege.

Ein Spruch der schlesischen Wegebauer von 1584 �ber den Bau der Stra�e Breslau – Brieg, wurde in Stein geschrieben:

„Andere bahnten den Weg f�r uns,
wir den f�r die Nachwelt.
Allen aber hat Christus den Weg gebaut,
zu den Sternen“.

Der Aufbau der Plesser Industrie mit der Eisenh�tte Paprotzan in Tichau O/S gelegen, die schon in der ersten H�lfte des 18. Jahrhunderts Eisen produzierte, hat bewiesen, dass ein gut ausgebautes und neuzeitliches Stra�ennetz zum Materialtransport jedem Ort zu Gute kommt. In einer Zeit, in der von Eisenbahnen und Autos noch niemand zu tr�umen wagte, wurden schon im Plesser Kreise neuzeitliche Fahrwege f�r Fuhrwerke angelegt.

Auf diesen Fahrzeugen, von 2 strammen und gutgen�hrten Pferden gezogen, wurde zu der Paprotzanh�tte Eisenerz gebracht und fertiges Roheisen nach Pless transportiert. Nach und nach �bernahmen die j�dischen Firmen den ganzen Transport. Als in der ersten H�lfte des 19. Jahrhunderts mit der F�rderung der Kohle angefangen wurde, und Kohlengruben wie Pilze aus der Erde hervorstie�en, war ein weiterer Ausbau des Stra�ennetzes dringend notwendig. Die Kohle wurde weiterhin auf Fuhrwerken zum Abnehmer transportiert. Die �lteste Kohlengrube im Plesser Kreis „Emmanuelsegen“ legte gro�en Wert auf den weiteren Ausbau der Stra�en in Oberschlesien, denn um diese Zeit begann man schon mit dem Bau der Eisenbahn, und hier waren gro�e Mengen von Kohle erforderlich. So wurde die Steinkohle nach B�hmen, �ber Ratibor weiter an die Oder und nach Breslau geschickt!

Jenes Stra�ennetz besteht noch heute, nur mit dem Unterschied, dass die „Katzenk�pfe“, mit welchen urspr�nglich die Stra�en bepflastert waren, sp�ter mit Asphalt �bergossen wurden.

Neuenstandene H�tten und Gruben ben�tigten eine gro�e Anzahl von Arbeitskr�ften. Aus dem Westen waren sie nicht heranzuziehen, denn zur gleichen Zeit begann auch der Aufbau der deutschen Industrie im Ruhrgebiet und in Westfalen. So sah man keinen anderen Ausweg, als Arbeitskr�fte aus dem nahegelegenen Kongre�polen zu besch�ftigen. In gro�en Scharen str�mten Polen in das oberschlesische Industriegebiet, wo sie Arbeit und Brot fanden. F�r sie wurden in der N�he der Industrieanlagen Siedlungen , jene sogenannten Familienh�user gebaut. Viele von diesen alten Wohnh�usern stehen heute noch und werden im Volksmund als „Familoki“ bezeichnet. Ein gro�er Teil der Neuangesiedelten betrieben au�erdem noch einen kleinen Ackerbau und z�chteten f�r ihren Gebrauch Schweine, Ziegen und Federvieh. Es war aber auch nicht selten, dass zwischen der Wohnst�tte der Arbeiter und ihrem Arbeitsplatz nicht selten 10 km betrug, und diese Strecke musste hin und her zu Fu� zur�ckgelegt worden.

Gut angelegte und ausgebaute Stra�en f�rderten nicht nur den wirtschaftlichen Aufschwung, sondern trugen auch viel zur F�rderung der Kultur und des Schulwesens bei. Gro�en Anteil davon hatten die damals auf plessischer Erde regierenden F�rsten von Ple�. Sie zogen aus dem Westen Europas namhafte Pers�nlichkeiten aus der Wirtschaft, Kultur und des Wissens zu sich heran, bewogen sie zur Niederlassung in plessischer Heimat und f�rderten somit westeurop�ische Wirtschaftsformen und Lebensweise. Die Folge davon war, dass Oberschlesien in kurzer Zeit zu einer der bekanntesten Regionen in Europa wurde, wo Eintracht, Wohlstand, harter Arbeitswille und Fortschritt herrschte. Schon am Anfang des 16. Jahrhunderts rufen die Herrscher von Ple� namhafte Pers�nlichkeiten aus allen Heiligen Reich Deutscher Nationen Teilen Deutschlands und Welt. Alles verlief jedoch nicht so reibungslos ab, wie sich manch einer so vorstellte. Im Laufe der letzten Jahrhunderte gab es auch auf Plesser Erde viel Zwiste, Konflikte, und Streit zwischen allen Schichten der Bev�lkerung. Dazu trugen viele jener unseligen Kriege: der 30-j�hrige, 7-j�hrige und Napoleonkriege bei. Es gab auch viele entt�uschte Hoffnungen, Lebenserwartungen, Verzweiflung und Mutlosigkeit.

Viele F�rderer deutscher Wirtschaft, Kultur und des Wissens verlie�en nach einiger Zeit Oberschlesien, denn sie wurden hier als Feinde betrachtet. Heute haben sich viele Polen in Deutschland h�uslich niedergelassen und weitere Tausende tr�umen davon ihr Land zu verlassen um im Westen eine neue Heimat zu gr�nden.

Und oft halten uns die nostalgischen Gedanken zur Erinnerungen wach:

M�cht’ wieder geh'n die Stra�e lang ,
noch ist's derselbe alte Gang
vom Ratiborer Bahnhof aus
ein Viertelst�ndchen bis nach Haus .
. . .
geh weiter hoch die Stra�e dann :
Ein n�chtlich Traum war's irgendwann .
H. Tannenhausen

Mit st�ndig harter Arbeit und vielen Entsagungen entstand heute in der Heimat ein Menschenschlag, der fest mit der Kultur, und den �berlieferungen seiner Vorfahren verbunden ist. Die Menschen bilden den Kern dieser Erde, denn „das Handeln hat f�r sie h�heren Wert als Worte“. In einer meiner Publikationen habe ich die Worte der polnischen Schriftstellerin Sofia Kossak-Szczucka aus dem Jahre 1930 aufgezeichnet, mit welchen sie behauptete:

„dass mit solchen Vorraussetzungen,
wie Menschen auf der oberschlesischen Erde besitzen,
ein Staat aufgebaut werden kann.
Ihr harter Arbeitswille, ihre Opferbereitschaft,
wo das Handeln h�her gesch�tzt wird,
als oft die leere Worte“.

Das Gleichgewicht oberschlesischer Gesellschaftsformen wurde auf oberschlesischer Erde nach dem II. Weltkrieg stark ersch�ttert. Davon konnte auch bis heute der Erzengel Michael, dessen Denkmal auf dem Wege von Pless nach Galizien steht, nichts �ndern. Eine riesige Menschenschar, die aus Polen nach Oberschlesien einwanderte, hier Arbeit und Brot suchend, ver�nderte mit ihren Kulturwerten, Handlung und Denkungsweise in kurzer Zeit alle bisher bestehenden Verh�ltnisse auf dem Arbeitsplatz, in der Kirche, in vielen Familien, und sogar auf den Kinderspielpl�tzen, zum Nachteil der einheimischen Bev�lkerung. Das ist ein Thema, welches ich sp�ter ausf�hrlicher darstellen werde. Die auf niedriger Kulturstufe stehenden Menschen betrachteten sich als Sieger und Machthaber und f�hrten sich in Oberschlesien als Herrscher auf. Die Folgen davon sind verhehlend und bis heute noch zu sp�ren. Sie kamen auf den Wegen von Osten nach Westen mit einem Bettelsack, jedoch mit vielen k�hnen Hoffnungen. Der Zusammensto� zweier Kulturen hatte viele ung�nstige Folgen dahergebracht, die heute einer besonderen Bearbeitung bed�rfen. Die Begegnung mit einer h�heren Kultur hatte bei vielen Einwanderern gro�e Ersch�tterung herbeigerufen, und des sowohl bei denen die kamen, wie auch bei solchen, die Oberschlesien nach einiger Zeit verlassen hatten. Mit den neuen Verh�ltnissen, die nach dem Sturz des Kommunismus eintraten, konnten sie sich nicht vertraut machen, denn der Kapitalismus mit der freien Marktwirtschaft und deren Folgen, war ihnen v�llig fremd. Sie st�rzen sich auf bisher nie da gewesenen Waren, kaufen was das Herz begehrt ohne R�cksicht auf Verluste und Folgen, die in naher Zukunft eintreten k�nnen.

 

Heute fahren auf den Stra�en und neuen Autobahnen, die vom Westen nach Schlesien f�hren, viele Autos und Lastwagen die mit Waren aller Art, im Westen produziert, in Polen zum Kauf angeboten werden. In ganz Polen schie�en wie Pilze aus der Erde riesige Kaufh�user mit westlichem Kapital, die den Kleinhandel in diesem Land zu Grunde richten, und auf diese Weise viel zur Arbeitslosigkeit beitragen. Es wird zwar viel gekauft, jedoch nicht von allen, denn das Geld fehlt schon an allen Ecken und Enden. Die neuen Verkaufsweisen werden von der polnischen Bev�lkerung mit Verwunderung entgegengenommen. In den neuzeitlichen gro�en Kaufh�usern kann man nicht nur alles schnell und billiger erwerben, sondern hier werden auch viele M�glichkeiten zu Familien- und Freundschaftstreffen, Erholung und Entspannung angeboten. Es wird hier viel getan, um dem Kunden m�glichst schnell Geld aus der Tasche zu ziehen, doch woher der Kunde es nehmen soll, wird nicht gefragt. Die hiesige Bev�lkerung ist der Meinung, dass auf polnischen Stra�en der Westen mit seinem Reichtum schon angelangt ist, doch was damit weiter geschehen soll, geht sie nicht viel an. Oder? Aber aus vielen Berichten sowohl im Deutschen, wie auch Polnischen Fernsehen kann ich dem nicht ganz zustimmen. Die Menschen haben n�mlich gro�e Angst, sie bangen um Ihr Land, weil sie meinen, dass dadurch ihr Land ausverkauft wird: polnische Produkte werden kaum noch gekauft, alle kaufen �fter nur noch westliche Produkte, was die Folge, der wirtschaftliche Ruin ist

Hier muss nun hervorgehoben werden, dass sich die Zahl der Autos aller Art in Polen in den letzten 50. Jahren um das 6-fache erh�ht hat, doch die Stra�en und Autobahnen sind die gleichen , wobei ihr Zustand viel zu w�nschen �brig l�sst. Der Eisenbahnverkehr wurde auf Grund der hohen Kosten stark eingeschr�nkt. Auf diese Weise herrscht auf den Stra�en und Autobahnen Polens ein Gedr�nge von Fahrzeugen wobei die Verkehrsunfallziffer von Jahr zu Jahr st�ndig steigt. Die Folge ist, dass die Kosten der Reparaturen in den Autowerkst�tten sehr oft schwindelnde H�hen erreichen.

Der Zustand der polnischen Stra�en und fehlende Autobahnen, die gesonnte Struktur, sowie die Verkehrsvorschriften befinden sich in Polen im Gegensatz zu dem Westen Europas in einem bedeutenden R�ckstand. Hier m�chte ich einwenden: Die Verst��e in Polen sind wesentlich h�rter als in Deutschland, das Deutsche Verkehrministerium �berlegt, ob es Sinnvoll w�re w�hrend der Wintermonate Abblendlicht als Pflicht einzuf�hren, was in Polen l�ngst eine Tatsache ist Polen erwartet von der EU Riesensummen um diesen Zustand zu �ndern, um in die Wirtschaftsgemeinschaft eintreten zu k�nnen. Es besteht kein Zweifel, dass das Stra�en- und Verkehrssystem in Polen immer ein Gegenstand der Sorge aller polnischen Regierungen seit Kriegsende gewesen war, und heute weiterhin ist. Dar�ber wurde nur viel geredet und viel Tinte vergossen – getan aber wurde herzlich wenig. Der Zusammenhang zwischen der allgemeinen Volkswirtschaft und dem Stra�en – und Verkehrssystem wurde von allen polnischen Regierungen wenig beachtet, in dieser Hinsicht hat sich bis heute nicht viel ge�ndert. Der gr��te Teil des polnischen Volkes zeigt in dieser Hinsicht Gleichg�ltigkeit und Resignation. In ihrer bescheidenen Lebensweise haben sie keine gro�e Erwartungen und lassen den Karren laufen wie erl�uft.

Dieses Thema habe ich auch in meinem 1997 herausgegebenen Buch „Oberschlesien in den Farben der Zeit“ behandelt, und mit Genugtuung habe ich wahrgenommen, dass in dieser Hinsicht in den letzten 5 Jahren einiges, vor allen Dingen in Schlesien, bereits getan wurde.

Einen sch�nen Moment zitierte damals der oberschlesische Schriftsteller, August Scholtis, wie unsere V�ter mit dem Lied von Joseph von Eichendorff im Munde kutschierten:

„Als wir zu sp�ter Stunde endlich wieder nach Knallkowitz kutschierten,
sang alles, auch Hochw�rden“:

Wenn Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt.
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld. 

Gdy B�g komu� prawdziwie sprzyja,
Tego posy�a w wielki �wiat,
Temu chc� cuda pokazywa� swoje,
W g�rach i rzekach, �anach i lasach.

Wie damals f�hrten die Strassen zwischen Krakau �ber Schlesien nach Europa, dadurch entwickelte sich schnell der Handel, die Wirtschaft und die Kultur. Welcher „K�nstler“ wird heutige Strassen modernisieren, um den Anschluss an Europa zu erreichen, und um Europa schnell nach Oberschlesien kommen zu lassen? Als gutes Beispiel f�r das Ann�hern Europas an Schlesien sieht man die neuerstandenen Verbindungsstrassen in Dresden, Cottbus, Gera oder Eisenach, bei der Aufl�sung der DDR vor 13 Jahren. Erst die Strassen, dann kommt die ganze oberschlesische Entwicklung.

Im Leben einer Generation kann viel getan werden, um den Menschen der jeweiligen Generation anzupassen, jedoch es m�ssen einige Generationen vergehen, um den Menschen von Grund auf zu ver�ndern. Ich werde mit gro�er Aufmerksamkeit den Verlauf der Dinge in Zukunft verfolgen, um den Leser in dieser Hinsicht auf dem laufenden zu halten. „Quo vadis“, wohin gehst Du, Polen, und auf welchen Wegen schreitest Du, lieber Leser?

Ist es der richtige Weg, der Dich in die Europ�ische Union f�hren soll?

Eine Neuordnung ist euch vonn�ten, eine Neuordnung“

sagte Papst Johannes Paul II w�hrend seiner letzten Pilgerfahrt nach Polen zu seinen Landsleuten, und diese Worte m�gen allen als Wegweiser dienen.

1. Das Foto (Th. Drabik):
Die Stadt Krakau mit der Jagiellonischen Universit�t (gegr�ndet 1364) wurden von UNESCO zum Weltkulturerbe erkl�rt. (Krakau liegt 80 km weit vom Plesser Land, und Auschwitz –O�wi�cim – 15 km).

2. Fragment der Dynastia-Plessiensis-Karte – MDCCXXXVI. – zwischen heutigen Bogutitz-Katowitz und Kobier, Boyschow-Boyszowy:

- Mapa z roku 1736 -

Die Plesser Herrscher von Promnitz zu Pless und Sohrau-Lausitz standen damals noch an der Seite Kaiserin Maria-Theresia von Habsburg. Nach 6 Jahren war Schlesien, also auch Plesser Land, unter dem K�nig von Preu�en, Friedrich II. der Gro�e, („Der Alte Fritz“) Preu�isch. Schon in dem Sieben J�hrigen Krieg k�mpften die Plesser Husaren gegen die ungarisch Habsburger Husaren.

Peter Karl Sczepanek

Peter Karl Sczepanek
den 20.2.2002
Eisenst�ter Str. 6
40789 Monheim am Rhein
Tel/Fax 02173-66742
e-Mail: sczepanek@gmx.de
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